Situation

Situation in Italien

In Italien ist Hundeleid oft nicht offensichtlich. Es spielt sich meist im Hinterland ab, jenseits bunten touristischen Treibens. In ihrem Bericht über den Tierheimalltag in Süditalien (siehe PDF-Download unten) beschreibt Claudia das Geschehen aus eigener Erfahrung und berichtet über Ergebnisse ihrer Recherchen und Befragungen Beteiliger.

Seit 1991 dürfen per Gesetz eingefangene Hunde nicht mehr eingeschläfert werden. Dieses, von Tierschützern lange erwartete Gesetz zeigte schnell seine Schattenseiten, weil die vorhandenen Auffanglager (canile) der nun einsetzenden Flut aufgelesener Hunde nicht mehr Herr werden konnten.

Schnell entwickelte sich daraus ein florierendes Geschäft privater Firmen, da der italienische Staat die Canilebetreibern finanziell unterstützt und die Gemeinden für jeden Hund pro Tag zwischen einem und vier Euro zahlen. Bei 500 Hunden sind das bis zu 2.000 Euro am Tag und 60.000 Euro im Monat. Eine lukrative Sache für die Betreiber, denen jeglicher Tierschutzgedanke fremd ist. Je mehr Hunde – desto höher der Verdienst. Je niedriger die Ausgaben – desto höher der Gewinn. Damit waren die Hundehöllen besiegelt. Selbstredend, dass das Geld der Gemeinden zum großen Teil nicht für die adäquate Unterbringung und Versorgung der Hunde aufgewendet wird.

Trostloses Dahinvegetieren in kahlen, nackten, ungepflegten Zwingern, die sie nie mehr verlassen werden, in Dreck und Gestank, ohne jegliche Zuwendung, ohne Abwechslung, Ansprache oder Auslauf. Krankheiten werden oft nicht behandelt, Verletzungen werden nicht versorgt. Mit viel Glück gibt es zumindest regelmäßig Futter und Wasser, jeden Winter jedoch verenden viele der Hunde elend durch Erfrieren oder Verdursten, weil das in Eimern zur Verfügung gestellte Wasser zugefroren ist.

Detaillierte Informationen und Fotos einiger Canile finden Sie in der Rubrik Canile.

Download
Tierheimalltag Süditalien
Eine Beschreibung der Tierheimsituation in Italien von Claudia Röckl
Italien sehen und sterben: Canili – Lager des Todes für unschuldige Hunde

Lesen Sie hier einen Bericht des ETN (Europäischer Tier-und Naturschutz e.V.) und besuchen Sie die Seite von CICTO (internationale Koalition gegen organisierte Hundequälerei in Italien).

Protestieren Sie mit gegen die Todeslager in Italien, z.B. auf den Seiten der

Pfotenhilfe Europa

 

 

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